Die Fastenspeise des Esels: Heidelbeer-Strudel ;-)

Heidelbeer-Strudel
(c) Dr. Heike Linamayer, MSc MEd

Der kleine Esel versteht ja vollkommen, dass es in der Fastenzeit um Verzicht geht und um Reduktion, allerdings ein bisschen nach Naschen muss es schon aussehen ;-)

So haben wir heute in der Esel-Küche einen Heidelbeer-Strudel in Kuchenform entwickelt, der pro Stück in etwa 60 kcal und 5g Protein hat. Mit 4 Stück hat man somit den Proteinbedarf einer Mahlzeit bei 240 kcal gedeckt ;-)

Nebenbei glänzt der Strudel auch durch Fettarmut, hat wenig Kohlehydrate, ist vegetarisch und einfach zuzubereiten.

 

Zutaten für 8 Stück:

  • 1/2 Packung (60g) Dinkelstrudelblätter
  • 200g Magertopfen
  • 200g mageres griechisches Joghurt
  • 200g Heidelbeeren (gerne auch TK)
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl (veganes Bindemittel)
  • Erythrit nach Geschmack (Zuckeraustauschstoff, ähnl. Birkenzucker, aber nahezu 0 kcal)

Umluft-Backofen auf 175°C vorheizen.

Die beiden Strudelblätter halbieren und eine geeignete Form damit auskleiden (auch die Wände). Ich persönlich verwende entweder eine Silikon-Kastenform oder kleide eine nicht zu große Kastenform mit Backpapier aus, dann löst sich der Strudelteig nachher auch leicht.

Magertopfen, Joghurt, Erythrit (Menge nach gewünschter Süße) und Johannisbrotkernmehl gut vermischen und Heidelbeeren unterheben. In die Backform mit dem Strudelteig einfüllen, den restlichen Strudelteig von den Wänden draufklappen und mit Strudelteig bedecken (Die Topfenmasse sollte quasi mit Strudelteig eingepackt sein). Die Backform hilft, dass der Strudel nicht so leicht ausläuft.

Etwas Wasser auf den Strudel pinseln, ins vorgeheizte Backrohr geben und in etwa 20-25 min, je nach Bräunungsgrad, backen.

Strudel nach Ende der Backzeit auskühlen lassen (zumindest ein bisschen, damit die Fülle nicht zu flüssig ist) aus der Form lösen und in 8 Stücke schneiden.

Schmeckt warm und kalt super.

 

Übrigens: Im Buch "Wie koche ich meinen Esel ein?" gibts noch jede Menge figurfreundlicher Süßspeisen. ;-)

 

0 Kommentare

Saiblingfilet mit Konjak-Zucchini-Spaghetti

Saiblingfilet mit Konjak-Zucchini-Spaghetti
(c) Dr. Heike Linamayer, MSc MEd

In der Fastenzeit wollen viele Menschen besonderes Augenmerk auf Kalorienreduktion legen, daher werde ich heute einmal ein Lowcarb-Gericht vorstellen, das eine besondere Bereicherung für die schlanke Küche ist: Es liefert in etwa 28g Eiweiß bei 230kcal und entspricht der klassischen Esel-Formel, aber quasi ohne Kohlehydrate.

 

Zutaten:

  • Saibling-Filet (etwa 100g)
  • 1 Zucchini
  • 1 Pkg Konjakmehl-Spaghetti (200g)
  • Paradeiser (hier 5 rote normale und 20 gelbe Zwergparadeiser)
  • 50g Magertopfen
  • 50g mageres griechisches Joghurt
  • Salz, Pfeffer, Kren, Kräuter nach Belieben

 

Zucchininudeln mit einem Spaghettischneider zubereiten. Konjakmehl-Nudeln gut waschen und kurz aufkochen lassen.

Den Magertopfen mit Joghurt vermischen und mit Kren, Salz und Pfeffer abschmecken. Ich persönlich mag es mit einem kleinen Spritzer Süßstoff besonders gern, da ich süß-scharfe Kombinationen interessant finde.

Den Fisch mit Kräuter und etwas Salz und Pfeffer würzen und in einer beschichteten Pfanne anbraten.

In einer anderen Pfanne Zucchininudeln und Konjakmehlnudeln mischen und anbraten. Paradeiser zugeben und auch miterwärmen.

Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Spaghetti mit der Joghurt-Topfen-Mischung vermengen und mit Gewürzen abschmecken.

Zusammen mit dem Saibling auf einem Teller anrichten und genießen. Ich habe das Gericht hier mit Kressesprossen und Pfeffer dekoriert.

 

Vielleicht fragen sich jetzt einige was eigentlich diese Konjakmehl-Nudeln sind und wo man sie beziehen kann:

Glucomannane, wie das Konjakmehl noch heißt ist ein pflanzliches Verdickungsmittel, das in der asiatischen Küche seit über 1000 Jahren bekannt ist. Es gibt auch einige wissenschaftliche Belege für gesundheitsfördernde Wirkungen, z.B. in Bezug auf die Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerwerte.

Das Tolle ist, dass wir es kaum verdauen können, und daher ist die zugeführte Kalorienzahl sehr niedrig. Ich habe für diese Portion eine Packung verwendet, die in Summe 12 kcal hat.

Beziehen kann man die Nudeln in jedem Asia-Laden sowie auch auf zahlreichen Seiten im Internet. Einfach mal googeln....

In der kalorienreduzierten Küche erfreuen sie sich großer Beliebtheit, da sie gut sättigen, allerdings ist der leicht gummiartige Geschmack nicht jedermanns/-fraus Sache. Ich persönlich mag Sie gerne gemischt mit Gemüsenudeln und einer geschmacksintensiven Sauce, dann habe ich fast das Gefühl, "normale" Spaghetti zu essen.

Falls du noch mehr über tolle Lebensmittel zur Gewichtsreduktion wissen willst, wirst du im Buch "Wie koche ich meinen Esel ein?" fündig.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich über deine Kommentare!

 

0 Kommentare

#DemEselBeineMachen - Zieleinlauf

Unser stylisches T-Shirt und Rucksack-Logo
Unser stylisches T-Shirt und Rucksack-Logo

Vor etwas mehr als 12 Wochen traf ich im Café Museum 2 Frauen, die mein Leben seither ganz schön verändert haben: Ilse Dippmann, die Initiatorin des österreichischen Frauenlaufs und Monika Fücsek, die Inhaberin der Firma MANDA Werbemittel.

Erstere motivierte mich mitzumachen (ja, das Versprechen, dass mich der Kehrwagen nicht überholen wird, half schon ;-)) und Zweitere „adoptierte“ mich sogar und wurde meine Laufpatin, das heißt ich muss nicht allein ins Ziel laufen, gehen… oder vielleicht (hoffentlich nicht) robben!

 

Und los geht's...

Ich begann mit Hilfe eines Laufplans mit Gehpausen und Monika's Motivation mein Training: 1 min Laufen und 2 min gehen, und das bereitete mir wirklich Stress. Über eine Stunde brauchte ich für die ersten 5 km und ich konnte mir damals nicht vorstellen schneller zu werden, doch tatsächlich ging die Woche danach schon 2 Minuten Laufen in einem Stück.

Gute Laune vor dem Start
Gute Laune vor dem Start (Foto: Martin Jindra)

Nach 5 Wochen, für mich war es wie ein kleines Wunder, rannte ich schon 5 Minuten durch, und zwischen den Laufetappen durfte ich immer 1 Minute gehen.

 

... bis mein Knie mitreden wollte ...

Leider bekam ich dann eine Knieentzündung und musste mein Training unterbrechen, konnte es aber 3 Wochen vor dem Frauenlauf wieder aufnehmen.

Ich war froh, dass ich nicht wieder von Anfang an starten musste, sondern gleich in Woche 3. Der Fortschritt ging diesmal erfreulicherweise auch schneller. Meine letzte Trainingszeit am Freitag vor dem Frauenlauf waren gut 46 Minuten und ich war beim Trainingsplan in Woche 7 (7 min Laufen, 1 min gehen).

Beim Lauf
Beim Lauf (Foto: Martin Jindra)

Der große Tag:

Am 21. Mai war es dann endlich so weit: Aufgeregt standen meine Laufpatin und ich am Start. Bei angenehmen kühlen Temperaturen stieg unsere Laune, dank großartigem Entertainment, nahezu ins Unermessliche ;-)

 

Zugegebenermaßen war ich kurzfristig schon sehr erschöpft und ja, ganz kurz dachte ich auch daran jetzt einfach aufzuhören, meldete sich doch glatt mein Knie wieder zu Wort.

Aber: Dank Monika's großartiger Motivation und der zahlreichen bekannten und fremden Menschen am Wegesrand, die es wirklich verstanden, einem wieder Mut zu machen, rannte ich fast die ganze Strecke durch.

Endlich im Ziel
Endlich im Ziel (Foto: Sonja Warter)

Ich schaffte letztendlich noch einen Sprint ins Ziel und lief eine neue Bestzeit für mich: 0:42:05,8.

 

Wie geht's jetzt weiter?

Ich werde nicht mehr so oft laufen gehen, sondern mit Nordic-Walking und anderen Sportarten kombinieren, bis mein Knie wieder ganz fit ist. Dennoch werde ich sicher wieder bei einem Fun-Run teilnehmen, denn es ist ein unglaubliches Erlebnis.

 

Und die Moral von der Geschicht':

Jede(r) kann sich Ziele setzen und Bewegung machen. Eigene, persönliche Ziele. Es geht nicht darum sich mit den besten zu messen, sondern sich selbst ein bisschen zu übertreffen, ein eigenes Erfolgserlebnis zu generieren und ein Projekt durchzuziehen. Egal mit welcher Sportart, egal in welchem Rahmen, aber Hauptsache mit Spaß, Motivation und lieben Freunden, die mitmachen, anspornen und mit denen man sich austauschen kann. So kann jede(r) seinem eigenen kleinen Esel Beine machen ;-)

So sehen Siegerinnen aus
So sehen Siegerinnen aus (Foto: Sonja Warter)

Übrigens:

Kaum zu glauben, aber so viel Überwindung es anfänglich auch kostet, irgendwann geht's leichter und macht sogar Spaß. ;-)

Ich kann nur bestätigen, was die Forschung über Gewohnheiten sagt.

 

Welches Projekt startest du?
Ich freue mich, über eure Bewegungs-Projekte und neue Ideen. Schreibt mir oder postet einen Kommentar, wie ihr eurem persönlichen Esel Beine macht! :-)

1 Kommentare

Der kleine Esel im KaMehl-Paradies... ;-)

KaMehl-Speise: Zitronenküchlein mit Ohne-Zucker-Glasur

Derzeit ist Low-Carb kaum mehr aus einem kalorienreduzierten Speiseplan wegzudenken. Der Verzicht auf Mehl ist aber nicht nur für Low-Carb-Anhänger interessant, sondern auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Gerade auf dem Mehlspeisen-Sektor ist dies nicht so leicht, denn wie der Name schon sagt, ist in einer Mehlspeise Mehl ;-)

 

Wer ist dieses KaMehl?

 

Der kleine Esel hat sich auf die Reise begeben und nach zahllosen Irrwegen hat er schließlich das KaMehl kennengelernt, das ihm zeigte, wie man Mehlspeisen ohne Mehl zubereitet, also wie man echte KaMehl-Speisen zaubert (Anmerkung für die deutschen Esel-FreundInnen: „ka Mehl“ ist österreichisch für „kein Mehl“ und Mehlspeise ist ein österreichischer Begriff für eine Süßspeise).

 

Wie mache ich diese leckeren KaMehl-Küchlein?

 
Nachdem es schon richtig warm draußen ist, hat sich der kleine Esel heute für erfrischende Zitronenküchlein mit einer Zuckerglasur ohne Zucker (ja auch das geht ;-)) entschieden. Folgende Mengen ergeben 8 Küchlein (ca. 87 kcal pro Stück):

  • 4 Eier
  • 300 g mageres griech. Joghurt
  • 50 g entöltes Mandelmehl (ist eigentlich kein Mehl, aber schaut so aus)
  • 8 EL Zuckeraustauschmischung (Buch S. 65)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • Zitronenaroma oder die Schale einer unbehandelten Zitrone

Für die Glasur benötigt man noch:

  • 1 Eiklar
  • 80-100 g Erythrit Puderzuckerersatz (je nach Größe des Eiklars, die Masse sollte nicht mehr ganz flüssig sein)
  • 1 Zitrone

Zuerst das Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen.

 

Zitronenschale reiben (Menge nach gewünschter Intensität des Zitronenaromas, man kann auch fertiges Zitronenaroma verwenden), mit den anderen Zutaten für den Teig im Standmixer gut verrühren und in 8 Muffinformen füllen (am besten eignen sich Silikonförmchen, da sich die Backwaren dann leicht lösen)

 

Im vorgeheizten Backrohr etwa 25 Minuten backen, dann die Küchlein herausnehmen und aus den Backformen stürzen, allerdings das Backrohr noch nicht ausschalten.

 

Nun das Eiklar mit dem Erythrit Puderzuckersatz und frisch gepresstem Zitronensaft nach Geschmack solange schlagen, bis eine zähflüssige weiße Masse entstanden ist. Die Zitronenküchlein bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad weitere 10 Minuten trocknen lassen.

 

Dekoriert wurden die Küchlein mit Oblaten-Schmetterlingen, die es derzeit im Handel gibt und Zuckerkonfetti. Auf Grund der, zu vernachlässigenden Grammatur pro Küchlein fällt diese Deko auch kalorisch nicht ins Gewicht. Weiters sind auf dem Foto noch frische Blätter der Schokominze zu sehen.

 

Fertig ist eine eiweißreiche erfrischende KaMehl-Speise, die auch den Muskeln im Zuge des #DemEselBeineMachen-Programms gefällt ;-)


Warum brauchen wir Süßes?

 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir alle Geschmacksrichtungen brauchen, denn so konnte immer bestmöglich gewährleistet werden, dass der Mensch alle benötigten Nährstoffe erhält. Wer längerfristig auf eine Geschmacksrichtung verzichtet, wird irgendwann einmal extreme Lust bzw. Heißhunger darauf verspüren, darum haben auch viele Süßspeisen in der Esel-Diät Platz und dank der neuen Freundschaft mit dem KaMehl wird auch für Low-Carb-Anhänger in Zukunft viel dabei sein.

 

Und was ist Erythrit?

 

Erythrit ist eine zuckerfreie Zuckeralternative, genauer gesagt chemisch ein Zuckeralkohol, das nahezu keine Kalorien hat und den Insulinspiegel nicht nennenswert ansteigen lässt. Und nein, man wird davon nicht betrunken, es gibt chemisch zahlreiche Alkohole, die unsere kognitiven Fähigkeiten nicht beeinträchtigen. Erhältlich ist Erythrit in Österreich unter anderem unter den Handelsnamen Sukrin oder Xucker Light in Biomärkten, gutsortierten Drogeriemärkten, natürlich im Internet und angeblich mittlerweile auch bei Merkur (habe ich selber noch nicht geprüft). Falls wer weitere sachdienliche Hinweise hat, wo man Erythrit kaufen kann, freue ich mich über Kommentare.

 

Trotz leckerer Gerichte schaff ichs alleine nicht mit dem Abnehmen, was kann ich tun?

 

Wenn Sie alleine nicht die Motivation aufbringen, Startschwierigkeiten mit dem gesunden Leben haben, oder einfach mal zwischendurch Experten-Rat einholen wollen, dann kommen Sie doch ins Esel-Coaching oder lernen Sie mich bei einer Lesung, einem Vortrag oder einem Seminar kennen. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Esel kennenlernen und Ihr Ziel erreichen!

 

PS: Natürlich freue ich mich immer über Kommentare! ;-)

 

0 Kommentare

ROH-Pancake: Schlemmen ohne Reue?

In Facebook habe ich in letzter Zeit sehr oft Werbeeinschaltungen der Firma CleanFoods mit unterschiedlichen kalorienarmen Produkten bekommen. Die Roh-Pancakes reizten mich besonders, nachdem mein kleiner Esel doch recht häufig Lust auf Süßes hat ;-)

 

So beschloss ich, eine Bestellung zu wagen. Versprochen wird, dass diese Pancakes helfen, Gewicht zu verlieren. Sie sollen glutenfrei, low-carb, vegetarisch und mit Liebe gemacht sein.

 

Leider sind bei der Zutatenliste keine genauen Mengenangaben, aber sie bestehen grundsätzlich aus einer Proteinmischung (Erbsenprotein, Eialbumin, Kalziumcaseinat, Quinoa-Protein und  Chia-Protein), Bindemittel, Stärke und Salz sowie Polydextrose, Konjak-Mannan-Extrakt (1000 mg pro Portion) und Aromen.

 

Interessanterweise hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit 2010 sogar bestätigt, dass Konjak-Mannan, das aus der Konjak-Wurzel (einer Pflanze aus der Familie der Aronstab-Gewächse) hergestellt wird, zur Verminderung des Körpergewichts beiträgt, also hat das Versprechen auf der Packung, dass die Pancakes helfen Gewicht zu reduzieren zumindest einen wissenschaftlichen Hintergrund.

 

Die Kalorienangaben sind leider nicht pro 100 g, sondern nur pro 100 ml fertigem Teig oder wahlweise pro fertigem Pancake angegeben. Ich habe für die Portion auf dem Foto die auf der Packung angegebene Zubereitungsempfehlung verdoppelt, da ich es als Hauptmahlzeit gegessen habe.

 

Somit habe ich 280 ml Wasser mit 4 Messlöffel (á 35 g, in Summe also 140 g) Roh-Pancake-Pulver mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeitet. Laut Packung sollte das 8 Pancakes á 21 Kcal  ergeben (Bei mir wurden es 9 Stück), also in Summe 168 Kcal.

 

Auf meine Anfrage schickte mir CleanFoods dann auch Nährwertangaben für 100g Pulver:

Energie: 160,9 Kcal
Protein: 22,93 g
Kohlenhydrate: 18,12 g (Davon Zucker: 0,07 g)
Faser:  7,96 g
Fett: 1,5 g (Davon gesättigte Fettsäuren: 0 g)
Salz: 1,2 g 

 

Wenn ich von diesen Werten ausgehend die Gesamtkalorien für einen Teig aus 140 g Pulver berechne komme ich auf ca. 225 kcal. Um auf die angebenen Werte von 21 Kcal pro Pancake zu kommen dürfte man den Messlöffel nur mit etwa 27g Pulver anfüllen, also keine vollen Messlöffel verwenden.

 

Angerichtet habe ich die Pancakes auf dem Bild mit 200 g magerem griechischen Joghurt und einem Erdbeer-Püree aus 200g Erdbeeren. In Summe ergibt diese Portion also in etwa 390 Kcal, was für eine Hauptmahlzeit voll im grünen Bereich ist. Der Sättigungsgrad war zugegebenermaßen enorm aber was am Meisten Begeisterung in mir auslöste war der Geschmack (ich verwendete hier die Karamell-Variante)

 

Fazit: Wünschenswert wären etwas genauere Angaben zu Zusammensetzung und Kaloriengehalt auf der Verpackung sowie passendere Messlöffel, aber diese Optimierungspunkte verschwinden beim Essen, was bleibt ist ein herrlicher Geschmack bei wirklich wenigen Kohlehydraten und Zuckerfreiheit.

Ein absoluter Gewinn für die gesunde, kalorienarme Esel-Küche, mit der Abnehmen einfach Spaß macht... ;-)

 

2 Kommentare

Low-Carb-Schokokuchen im Glas

Low-Carb-Schokokuchen im Glas mit Erdbeeren nach der Esel-Formel
Foto: Heike Linamayer - www.lebe-leichter.at

Proteine für die Muskeln, Geschmack für den Gaumen:

Das erfüllt dieser Low-Carb Schokokuchen im Glas, der noch dazu mit Kalorienarmut glänzt.
Eine Portion nach Esel-Formel ergibt 4 Gläser (ca. 100 kcal / Stück). Man benötigt dafür:

  • 2 Eier
  • 100 g mageres griech. Joghurt
  • 25 g Mandelmehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 4-6 EL Zuckeraustauschmischung (Buch S. 65)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g Erdbeeren


Einfach alle Zutaten miteinander im Standmixer gut verrühren und dann in 4 Glasformen füllen.

Bei 160 Grad im vorgeheizten Umluft-Backrohr etwa 20 Minuten backen.

Fertig ist dieser eiweißreiche Kuchen, der auch den Muskeln im Zuge des #DemEselBeineMachen-Programms gefällt ;-)

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir alle Geschmacksrichtungen brauchen, denn so konnte immer bestmöglich gewährleistet werden, dass der Mensch alle benötigten Nährstoffe erhält. Wer längerfristig auf eine Geschmacksrichtung verzichtet, wird irgendwann einmal extreme Lust bzw. Heißhunger darauf verspüren, darum haben auch viele Süßspeisen in der Esel-Diät Platz.

Übrigens: Wenn Sie alleine nicht die Motivation aufbringen, Startschwierigkeiten mit dem gesunden Leben haben, oder einfach mal zwischendurch Experten-Rat einholen wollen, dann kommen Sie doch ins Esel-Coaching. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Esel kennenlernen und Ihr Ziel erreichen!

 

0 Kommentare

Karfiol-Käse-Puffer - Mein Start in die Fastenzeit ;-)

Karfiol-Käse-Puffer im Salatbett
Karfiol-Käse-Puffer im Salatbett, Foto: Heike Linamayer

Die Fastenzeit bietet sich hervorragend an, um wieder auf gesunde und kalorienarme Ernährung zu achten. Ich beginne sie mit Karfiol-Käsepuffern im Salatbett. Man nehme für eine Person:

  • 350g Karfiol
  • 50g gemischten Salat
  • 100g mageren Schafkäse
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Zwiebel(granulat)
  • Kressesprossen zum Dekorieren

Und so geht's: Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen. Karfiol waschen und sehr klein hacken. Mit Eiern, klein geschnittenem Schafkäse und Gewürzen zu einem Teig verkneten. Nachdem der Teig bei mir etwas flüssig war, werde ich das nächste Mal probieren, ihn mit einem zusätzlichen TL Flohsamen anzurühren, aber das ist noch nicht getestet. Nun 6 gleich große Mengen der Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und flach drücken, sodass runde Laibchen entstehen.

 

Ungefähr 20-25 Minuten backen, einfach auf den Bräunungsgrad achten, und anschließend auf einem Salatbett aus gemischten Blättern anrichten und mit Kressesprossen dekorieren. Dieses Gericht ist Low-Carb, Low-Fat und hat in Summe in etwa 380kcal, somit ist es auch eine ideale Ernährung für das 12 wöchige Projekt #DemEselBeineMachen. Mahlzeit. :-)

 

4 Kommentare

#DemEselBeineMachen - Das Projekt beginnt

Letzte Woche wurde mir die besondere Ehre zu Teil, beim Frühstück der ÖGV-Frauen zwei Frauen zu treffen, die möglicherweise mein Leben – ganz sicher aber die nächsten 12 Wochen – verändern werden: Ilse Dippmann, die Initiatorin des österreichischen Frauenlaufs und Monika Fücsek, die Inhaberin der Firma MANDA Werbemittel.

Erstere motivierte mich mitzumachen (ja, das Versprechen, dass mich der Kehrwagen nicht überholen wird, half schon ;-)) und Zweitere „adoptierte“ mich sogar und wurde meine Laufpatin, das heißt ich muss nicht allein ins Ziel laufen, gehen… oder vielleicht (hoffentlich nicht) robben!

 

Am Sonntag, den 21.Mai 2017 ist der große Tag an dem Mandy und der kleine Esel gemeinsam die Ziellinie passieren werden, das heißt ich werde die nächsten 12 Wochen meinem kleinen Esel gehörig Beine machen (#DemEselBeineMachen).

Ein Laufplan mit Gehpausen steht zur Verfügung (jede Woche sollte 3 mal trainiert werden), ich werde auf gesunde Ernährung achten und zwischendurch auch etwas Krafttraining machen um vor allem Knie und Sprunggelenke zu stärken.

 

Meine Frage: Wer macht mit bei der 12 Wochen-Challenge? Wer hat Lust sich auszutauschen?

Meine Erlebnisse, angefangen vom Schuhcheck bis über Augarten-Robben, Donaukanal-Gehen und Laufversuche, sowie gesunde Schmankerln und Esels-Ausflüge werde ich über Instagram, Facebook und hier im Blog teilen.

Ich freu mich über viele Mitstreiterinnen und natürlich über Drill-Sergeants, MotivatorInnen und jubelnde Streckenposten :-)

 

Schreibt mich einfach über Facebook an, verewigt euch hier in einem Kommentar, lasst mir ein Mail zukommen oder tretet der Mitstreiterinnen-Austausch-und-Motivations-Gruppe in Facebook bei:  https://www.facebook.com/groups/DemEselBeineMachen

1 Kommentare

Rumkugeln und Frühlingsgefühle zu Weihnachten ...

Weihnachten ohne Konfekt ist eigentlich kaum vorstellbar, aber natürlich gibt’s auch da gesunde und kalorienärmere Varianten, die das Eselsherz erfreuen ;-)

 

Heute möchte ich euch ein Basisrezept vorstellen, das man nach Herzenslust variieren kann: Man nehme 75 g Schokolade mit mindestens 85 % Kakaoanteil. Diese vorsichtig über Wasserdampf schmelzen und dann etwas auskühlen lassen. Dann 100 g Dattelmus (von Seite 65 im Buch) dazu mischen und wenn‘s jemandem zu wenig süß ist noch etwas Süßstoff zugeben. Danach die Masse auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Im Gegensatz zu normalem Schokolade-Konfekt, das sich mit knapp 600 Kcal/100 g zu Buche schlägt, hat dieses Grundrezept nur etwa 320 kcal/100 g.

 

Am nächsten Tag kann man au der Schoko-Dattel-Masse kleine Kügelchen formen und sie beispielsweise in Kokosraspeln, Kakao oder Nusssplittern wälzen.

 

Für meine Variante „Frühlingsgefühle“ habe ich gefriergetrocknete Erdbeeren (gibt’s beispielsweise beim Spar oder in vielen Bio-Supermärkten) gerieben und mit etwas Erythrit (ein Zuckerersatz, der chemisch den  Zuckeralkoholen zugeordnet wird und den man z.B. unter dem Handelsnamen „Sukrin“ zu kaufen bekommt) vermischt und darin die Kugeln gewälzt.

 

Man kann natürlich auch die Masse schon verfeinern, was ich bei der Variante „Rumkugeln“ gemacht habe: Einfach nach Belieben Rum und Rosinen in die Masse geben, bevor sie in den Kühlschrank kommt. Am nächsten Tag Kugerl formen und in Kokosraspeln wälzen.

 

Wer das Buch (noch) nicht hat: Für das Dattelmus nimmt man einfach gleich viel Datteln und (wenn’s länger halten soll abgekochtes) Wasser und püriert die Masse, also beispielsweise 100g entkernte Datteln mit 100ml Wasser pürieren und in ein Glas abfüllen. Kann super im Kühlschrank bis zu zwei Wochen aufgehoben werden (länger hat es ein Glas noch nie bei mir geschafft, weil es dann leer war ;-))

 

 

Viel Spaß beim Nachmachen und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Varianten dazu postet!

 

0 Kommentare

Meine erste Lizza ...

Unlängst habe ich im Internet ein Produkt entdeckt, das mich neugierig machte: Ein Low-Carb-Pizzaboden, genannt Lizza! Nachdem mein kleines Eselchen Pizza sehr gerne hat, aber die herkömmlichen Varianten nicht sehr figurfreundlich sind, und es nie schadet, nebst der berühmten ;-) „Bohnizza“ aus meinem Kochbuch noch eine Alternative zu kennen, habe ich mit einigen experimentierfreudigen Freundinnen eine Bestellung gewagt.

 

Anfänglich war ich sehr skeptisch, denn meine eigenen Versuche mit Leinsamenmehl waren geschmackstechnisch nicht wirklich eine Offenbarung für mein kulinarisches Leben, aber: Ich war positiv überrascht… Den seltsamen Geschmack, den ich von meinen Leinsamenmehl-Experimenten kannte, war nicht wahrnehmbar, sondern ganz im Gegenteil: Die Lizza schmeckt anders als herkömmlicher Pizzateig, aber meine Geschmacksnerven waren durchwegs angetan.

 

Von der Konsistenz her ist mein erster Versuch noch nuanciert optimierungswürdig, da die Lizza nur sehr wenig Knusperfaktor hat (Ich habe sie 4min vorgebacken und mit Belag 12min). Wie bei allen Dingen muss man hier vermutlich etwas experimentieren, denn jeder Ofen hat so seine individuellen Eigenheiten. Ich werde das nächste Mal auf jeden Fall die Vorbackzeit etwas verlängern und von unten den Grill dazu schalten.

 

 

Vermutlich wird jeder enttäuscht sein, der die Lizza 1:1 mit seiner Lieblingspizza beim Italiener vergleicht, aber sie ist eine tolle Alternative, die vom Gesundheits- und Nährwertaspekt auf jeden Fall überzeugt. Außerdem finde ich, dass die Lizza-Herren ein großes Plus für Humor (siehe www.lizza.de und Anleitung auf der Packung) verdient haben. Ebenso überzeugt mich das Format, da es wie für meine rechteckigen Teller gemacht ist ;-)

 

Alles in allem ist die Lizza für mich eine gelungene Überraschung auf dem Low-Carb-Sektor: Meine Spinat-Schafkäse-Variante, die ich mit

  • 150g gestückelten Tomaten
  • 250g Spinat und
  • 100g magerem Schafkäse belegt und
  • mit Knoblauch, italienischen Kräutern und Salz gewürzt habe,

beläuft sich auf etwa 460kcal, ist sehr sättigend und hat kaum Kohlehydrate.

1 Kommentare