Der Esel wächst: Mein Portfolio erweitert sich!

Vielleicht ist es einigen schon aufgefallen… Ich habe ein neues Logo auf meiner Facebook-Seite, die Visitenkarten haben sich verändert und mein Portfolio ist gewachsen.

 

Seit das Buch „Wie koche ich meinen Esel ein?!“ erschienen ist, hat sich viel bei mir geändert.

 

Ausbildungsseitig habe ich mittlerweile mein Doktorat in Gesundheitspsychologie abgeschlossen und werde im Herbst auf dem größten deutschsprachigen Adipositas-Kongress einen Teil meiner Forschung vorstellen.

 

Beruflich hat sich nach dem Buch auch viel Verändert, denn aus den Lesungen wurden Keynotes und ganze Tagesseminare. Nachdem Stressreduktion beim Abnehmen ein wesentliches Thema ist, habe ich auch viel in diese Richtung gemacht und mich auch von der WKO für Burnout-Prävention zertifizieren lassen.

 

Entscheidungsfindung ist auch ein wichtiges Thema, das viel mit unserem kleinen Esel im Gehirn zu tun hat und somit ein weiterer Eckpfeiler meines beruflichen Wirkens.

 

Unter meinem neuen FIrmennamen "Heike Linamayer - Health Sciences :: Psychology" entsteht ein spannendes psychologisches und gesundheitliches Spektrum, das viel mit Hirnforschung und Gesundheit zu tun hat.

 

Derzeit bastle ich gerade fieberhaft an meiner neuen Internetseite und einem Online-Kurs. Lasst euch überraschen und freut euch über noch mehr News und Tipps für ein gehinrgerechtes LEICHTERES LEBEN!

 

 

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Was hat Abnehmen mit dem Gehirn zu tun?!

Oft werde ich gefragt, warum ich immer von "gehirngerecht Abnehmen" spreche. Was hat eigentlich das Gehirn mit Gewichtsreduktion zu tun?  Reicht es nicht, wenn man einfach weniger isst und ein bisschen Sport macht?


Wenn das so einfach wäre, wären alle schlank, denke ich…..

 

Natürlich ist das Um und Auf kalorienreduzierte Ernährung und Bewegung. Das Problem ist, dass Dinge wie Motivation, Durchhaltevermögen, Essen aus Lust oder Frust usw.  vom Gehirn kommen und eigentlich sind das die Kernprobleme warum oft nachhaltiges Abnehmen nicht funktioniert.

 

Am Anfang eine kleine Metapher...

Es war einmal ein fleißiger Gemüsebauer. Er hatte eine reiche Ernte und wollte das Gemüse am Markt im Nachbardorf verkaufen. So legte er seinem treuen Esel die Körbe an, füllte sie mit der reichen frischen Ernte und marschierte los. Der Bauer und sein Esel gingen den Weg entlang aus dem Dorf ­ hinaus. Es war ein wunderbarer Tag, und sie kamen schnell voran.

 

Als sie eine bunte Blumenwiese überqueren wollten, blieb der Esel plötzlich stehen. Der Bauer versuchte, seinem Esel gut zuzureden, ihn zur Vernunft zu bringen: „Komm, Esel, wir müssen bald im Dorf sein, sonst wird es zu spät!“ Der Esel jedoch schien ihn nicht zu hören.

 

So zerrte der Bauer an dem Seil, mit dem er den Esel führte, und das Seil spannte schon am Hals des Esels, doch der Esel blieb stehen. Der Bauer begann zu fluchen und zu schimpfen, aber egal was er machte, der Esel blieb einfach stehen.

 

Plötzlich sprang der Esel auch noch auf die Seite und verlor die vollen Körbe. Es sah so aus, als wollte er mit dem vorbeifliegenden Schmetterling fangen spielen. Der Esel war vergnügt, und der Bauer wurde immer wütender und besorgter, dass er nicht rechtzeitig ins Nachbardorf kommen würde. Doch je mehr der Bauer versuchte, den Esel zu bedrängen, desto weniger schien ihn der Esel zu registrieren. Der Esel machte sein eigenes Programm, und das hieß: Nutze die Gunst der Stunde!

 

So manchem ist dieses Szenario vielleicht in abgewandelter Form bekannt:

 

Wir beschließen, eine Diät zu beginnen. Rational gibt es viele Argumente, die dafür sprechen: mehr Gesundheit, tolle Kleidung, sich in seinem Körper wohler fühlen, weniger außer Atem kommen, sich auf Fotos besser gefallen, mehr bewundernde Blicke vom anderen Geschlecht – einfach Freiheit und Lebenslust.

 

Der präfrontale Cortex, in obiger Metapher der Bauer, ist stark in die Handlungsplanung involviert, also in situationsangemessene Handlungssteuerung, sowie in die Regulation emotionaler Prozesse und in die Verhaltenskontrolle. Wir planen also, eine Diät zu beginnen. Einige Zeit geht das auch gut, und alle guten Vorsätze werden umgesetzt. Doch meist kommt dann irgendwann der Tag auf der Blumenwiese, auf der unser Esel (das limbische System) lieber Schmetterlingen nachjagt und von den Diätplänen nichts mehr wissen will.

 

Das limbische System verarbeitet u.a. Emotionen, ist an der Steuerung des Triebverhaltens beteiligt und ist ein wesentlicher Bestandteil des Belohnungssystems. Ebenso beeinflusst das limbische System komplexe Verhaltensweisen, wie das Sozialverhalten, Lernprozesse und eben auch die Nahrungsaufnahme.

 

Ein Esel ist ein äußerst intelligentes Tier, aber langfristige Pläne sind nicht sein Metier. Er kann gut reagieren, aber proaktives Handeln ist wohl eher Aufgabe des Bauern. Manchmal mag uns also der Esel stur erscheinen, doch in Wahrheit reagiert er einfach kurzfristig auf irgendeinen Reiz, und das langfristige Ziel des Bauern erscheint unwichtig. Im Kampf ums Überleben ist das auch sinnvoll, in unserer zivilisierten Welt müssen wir manchmal den Esel etwas austricksen, um die Verfolgung langfristiger Ziele zu gewährleisten.

 

 

Die 3 wichtigsten Gehirn-Faktoren

Die Macht der Gewohnheit

 

Wenn der Esel regelmäßig zum Markt geht, hat er Routine und es wird weniger oft vorkommen, dass er sich ablenken lässt.

 

Unser Ess- und Bewegungsverhalten wird von Gewohnheiten gesteuert. Das fängt damit an, was und wie wir unser Frühstück verzehren, ob und was wir snacken, wie viele Mahlzeiten wir brauchen usw. Gehirngerecht Abnehmen bedeutet Gewohnheiten Schritt für Schritt zu ändern, um neue, gesunde und figurfreundliche Gewohnheiten zu schaffen.

 

Der Versuchung widerstehen

 

Wenn der Esel Scheuklappen angelegt hat, sieht er so manchen Schmetterling auf der Wiese nicht, also wird er brav weitermarschieren.

 

Überall lauern Verlockungen: Ob wir mit Freunden in ein Restaurant gehen, im Supermarkt an der Kassa stehen, der Weg zur Arbeit mit wohlriechenden Backwaren gesäumt wird oder zuhause die Naschlade laut unseren Namen ruft. Gehirngerecht Abnehmen bedeutet zu lernen, wie man mit den Versuchungen besser umgeht, oder sie gar nicht erst wahrnimmt.

 

Essen aus emotionalen Gründen

 

Wenn der kleine Esel irgendwann mal gelernt hat, dass es einem gleich besser geht, wenn er einen Schokoriegel bei einem aufgekratzten Knie bekommt, oder ihn ein Eisbecher wieder glücklich macht, wenn er traurig ist, dann sehnt er sich immer mehr nach Naschsachen.

 

Essen ist in unserem Gehirn auch stark mit dem Belohnungszentrum gekoppelt. Vor allem fett- und zuckerreiche Speisen lösen ein Suchtverhalten aus, das dem der Kokainsucht sehr ähnlich ist. Es werden sogenannte „Glückshormone“ freigesetzt, und das brauchen wir ja besonders, wenn es uns schlecht geht. Leider, wie bei jeder Sucht, muss die Dosis immer höher werden um das gleiche angenehme Gefühl zu bekommen.

 

Gehirngerecht Abnehmen heißt, uns zu entwöhnen, vor allem von ungünstigen Zucker-Fett-Gemischen und zu lernen, das Serotoninzentrum anders in die Gänge zu bringen.

 

Ich arbeite derzeit fieberhaft an einem Online-Video-Kurs, daher bin ich ganz besonders neugierig auf eure Antworten:

  • Was sind eure größten Stolpersteine beim Abnehmen?
  • Steht euch auch manchmal euer kleiner Esel im Weg?
  • Was macht er genau?

Ich freue mich auf eure Kommentare!

 

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Die Fastenspeise des Esels: Heidelbeer-Strudel ;-)

Heidelbeer-Strudel
(c) Dr. Heike Linamayer, MSc MEd

Der kleine Esel versteht ja vollkommen, dass es in der Fastenzeit um Verzicht geht und um Reduktion, allerdings ein bisschen nach Naschen muss es schon aussehen ;-)

So haben wir heute in der Esel-Küche einen Heidelbeer-Strudel in Kuchenform entwickelt, der pro Stück in etwa 60 kcal und 5g Protein hat. Mit 4 Stück hat man somit den Proteinbedarf einer Mahlzeit bei 240 kcal gedeckt ;-)

Nebenbei glänzt der Strudel auch durch Fettarmut, hat wenig Kohlehydrate, ist vegetarisch und einfach zuzubereiten.

 

Zutaten für 8 Stück:

  • 1/2 Packung (60g) Dinkelstrudelblätter
  • 200g Magertopfen
  • 200g mageres griechisches Joghurt
  • 200g Heidelbeeren (gerne auch TK)
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl (veganes Bindemittel)
  • Erythrit nach Geschmack (Zuckeraustauschstoff, ähnl. Birkenzucker, aber nahezu 0 kcal)

Umluft-Backofen auf 175°C vorheizen.

Die beiden Strudelblätter halbieren und eine geeignete Form damit auskleiden (auch die Wände). Ich persönlich verwende entweder eine Silikon-Kastenform oder kleide eine nicht zu große Kastenform mit Backpapier aus, dann löst sich der Strudelteig nachher auch leicht.

Magertopfen, Joghurt, Erythrit (Menge nach gewünschter Süße) und Johannisbrotkernmehl gut vermischen und Heidelbeeren unterheben. In die Backform mit dem Strudelteig einfüllen, den restlichen Strudelteig von den Wänden draufklappen und mit Strudelteig bedecken (Die Topfenmasse sollte quasi mit Strudelteig eingepackt sein). Die Backform hilft, dass der Strudel nicht so leicht ausläuft.

Etwas Wasser auf den Strudel pinseln, ins vorgeheizte Backrohr geben und in etwa 20-25 min, je nach Bräunungsgrad, backen.

Strudel nach Ende der Backzeit auskühlen lassen (zumindest ein bisschen, damit die Fülle nicht zu flüssig ist) aus der Form lösen und in 8 Stücke schneiden.

Schmeckt warm und kalt super.

 

Übrigens: Im Buch "Wie koche ich meinen Esel ein?" gibts noch jede Menge figurfreundlicher Süßspeisen. ;-)

 

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Saiblingfilet mit Konjak-Zucchini-Spaghetti

Saiblingfilet mit Konjak-Zucchini-Spaghetti
(c) Dr. Heike Linamayer, MSc MEd

In der Fastenzeit wollen viele Menschen besonderes Augenmerk auf Kalorienreduktion legen, daher werde ich heute einmal ein Lowcarb-Gericht vorstellen, das eine besondere Bereicherung für die schlanke Küche ist: Es liefert in etwa 28g Eiweiß bei 230kcal und entspricht der klassischen Esel-Formel, aber quasi ohne Kohlehydrate.

 

Zutaten:

  • Saibling-Filet (etwa 100g)
  • 1 Zucchini
  • 1 Pkg Konjakmehl-Spaghetti (200g)
  • Paradeiser (hier 5 rote normale und 20 gelbe Zwergparadeiser)
  • 50g Magertopfen
  • 50g mageres griechisches Joghurt
  • Salz, Pfeffer, Kren, Kräuter nach Belieben

 

Zucchininudeln mit einem Spaghettischneider zubereiten. Konjakmehl-Nudeln gut waschen und kurz aufkochen lassen.

Den Magertopfen mit Joghurt vermischen und mit Kren, Salz und Pfeffer abschmecken. Ich persönlich mag es mit einem kleinen Spritzer Süßstoff besonders gern, da ich süß-scharfe Kombinationen interessant finde.

Den Fisch mit Kräuter und etwas Salz und Pfeffer würzen und in einer beschichteten Pfanne anbraten.

In einer anderen Pfanne Zucchininudeln und Konjakmehlnudeln mischen und anbraten. Paradeiser zugeben und auch miterwärmen.

Die Pfanne von der Herdplatte nehmen und die Spaghetti mit der Joghurt-Topfen-Mischung vermengen und mit Gewürzen abschmecken.

Zusammen mit dem Saibling auf einem Teller anrichten und genießen. Ich habe das Gericht hier mit Kressesprossen und Pfeffer dekoriert.

 

Vielleicht fragen sich jetzt einige was eigentlich diese Konjakmehl-Nudeln sind und wo man sie beziehen kann:

Glucomannane, wie das Konjakmehl noch heißt ist ein pflanzliches Verdickungsmittel, das in der asiatischen Küche seit über 1000 Jahren bekannt ist. Es gibt auch einige wissenschaftliche Belege für gesundheitsfördernde Wirkungen, z.B. in Bezug auf die Aufrechterhaltung normaler Blutzuckerwerte.

Das Tolle ist, dass wir es kaum verdauen können, und daher ist die zugeführte Kalorienzahl sehr niedrig. Ich habe für diese Portion eine Packung verwendet, die in Summe 12 kcal hat.

Beziehen kann man die Nudeln in jedem Asia-Laden sowie auch auf zahlreichen Seiten im Internet. Einfach mal googeln....

In der kalorienreduzierten Küche erfreuen sie sich großer Beliebtheit, da sie gut sättigen, allerdings ist der leicht gummiartige Geschmack nicht jedermanns/-fraus Sache. Ich persönlich mag Sie gerne gemischt mit Gemüsenudeln und einer geschmacksintensiven Sauce, dann habe ich fast das Gefühl, "normale" Spaghetti zu essen.

Falls du noch mehr über tolle Lebensmittel zur Gewichtsreduktion wissen willst, wirst du im Buch "Wie koche ich meinen Esel ein?" fündig.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Ich freue mich über deine Kommentare!

 

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#DemEselBeineMachen - Zieleinlauf

Unser stylisches T-Shirt und Rucksack-Logo
Unser stylisches T-Shirt und Rucksack-Logo

Vor etwas mehr als 12 Wochen traf ich im Café Museum 2 Frauen, die mein Leben seither ganz schön verändert haben: Ilse Dippmann, die Initiatorin des österreichischen Frauenlaufs und Monika Fücsek, die Inhaberin der Firma MANDA Werbemittel.

Erstere motivierte mich mitzumachen (ja, das Versprechen, dass mich der Kehrwagen nicht überholen wird, half schon ;-)) und Zweitere „adoptierte“ mich sogar und wurde meine Laufpatin, das heißt ich muss nicht allein ins Ziel laufen, gehen… oder vielleicht (hoffentlich nicht) robben!

 

Und los geht's...

Ich begann mit Hilfe eines Laufplans mit Gehpausen und Monika's Motivation mein Training: 1 min Laufen und 2 min gehen, und das bereitete mir wirklich Stress. Über eine Stunde brauchte ich für die ersten 5 km und ich konnte mir damals nicht vorstellen schneller zu werden, doch tatsächlich ging die Woche danach schon 2 Minuten Laufen in einem Stück.

Gute Laune vor dem Start
Gute Laune vor dem Start (Foto: Martin Jindra)

Nach 5 Wochen, für mich war es wie ein kleines Wunder, rannte ich schon 5 Minuten durch, und zwischen den Laufetappen durfte ich immer 1 Minute gehen.

 

... bis mein Knie mitreden wollte ...

Leider bekam ich dann eine Knieentzündung und musste mein Training unterbrechen, konnte es aber 3 Wochen vor dem Frauenlauf wieder aufnehmen.

Ich war froh, dass ich nicht wieder von Anfang an starten musste, sondern gleich in Woche 3. Der Fortschritt ging diesmal erfreulicherweise auch schneller. Meine letzte Trainingszeit am Freitag vor dem Frauenlauf waren gut 46 Minuten und ich war beim Trainingsplan in Woche 7 (7 min Laufen, 1 min gehen).

Beim Lauf
Beim Lauf (Foto: Martin Jindra)

Der große Tag:

Am 21. Mai war es dann endlich so weit: Aufgeregt standen meine Laufpatin und ich am Start. Bei angenehmen kühlen Temperaturen stieg unsere Laune, dank großartigem Entertainment, nahezu ins Unermessliche ;-)

 

Zugegebenermaßen war ich kurzfristig schon sehr erschöpft und ja, ganz kurz dachte ich auch daran jetzt einfach aufzuhören, meldete sich doch glatt mein Knie wieder zu Wort.

Aber: Dank Monika's großartiger Motivation und der zahlreichen bekannten und fremden Menschen am Wegesrand, die es wirklich verstanden, einem wieder Mut zu machen, rannte ich fast die ganze Strecke durch.

Endlich im Ziel
Endlich im Ziel (Foto: Sonja Warter)

Ich schaffte letztendlich noch einen Sprint ins Ziel und lief eine neue Bestzeit für mich: 0:42:05,8.

 

Wie geht's jetzt weiter?

Ich werde nicht mehr so oft laufen gehen, sondern mit Nordic-Walking und anderen Sportarten kombinieren, bis mein Knie wieder ganz fit ist. Dennoch werde ich sicher wieder bei einem Fun-Run teilnehmen, denn es ist ein unglaubliches Erlebnis.

 

Und die Moral von der Geschicht':

Jede(r) kann sich Ziele setzen und Bewegung machen. Eigene, persönliche Ziele. Es geht nicht darum sich mit den besten zu messen, sondern sich selbst ein bisschen zu übertreffen, ein eigenes Erfolgserlebnis zu generieren und ein Projekt durchzuziehen. Egal mit welcher Sportart, egal in welchem Rahmen, aber Hauptsache mit Spaß, Motivation und lieben Freunden, die mitmachen, anspornen und mit denen man sich austauschen kann. So kann jede(r) seinem eigenen kleinen Esel Beine machen ;-)

So sehen Siegerinnen aus
So sehen Siegerinnen aus (Foto: Sonja Warter)

Übrigens:

Kaum zu glauben, aber so viel Überwindung es anfänglich auch kostet, irgendwann geht's leichter und macht sogar Spaß. ;-)

Ich kann nur bestätigen, was die Forschung über Gewohnheiten sagt.

 

Welches Projekt startest du?
Ich freue mich, über eure Bewegungs-Projekte und neue Ideen. Schreibt mir oder postet einen Kommentar, wie ihr eurem persönlichen Esel Beine macht! :-)

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Der kleine Esel im KaMehl-Paradies... ;-)

KaMehl-Speise: Zitronenküchlein mit Ohne-Zucker-Glasur

Derzeit ist Low-Carb kaum mehr aus einem kalorienreduzierten Speiseplan wegzudenken. Der Verzicht auf Mehl ist aber nicht nur für Low-Carb-Anhänger interessant, sondern auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit.

Gerade auf dem Mehlspeisen-Sektor ist dies nicht so leicht, denn wie der Name schon sagt, ist in einer Mehlspeise Mehl ;-)

 

Wer ist dieses KaMehl?

 

Der kleine Esel hat sich auf die Reise begeben und nach zahllosen Irrwegen hat er schließlich das KaMehl kennengelernt, das ihm zeigte, wie man Mehlspeisen ohne Mehl zubereitet, also wie man echte KaMehl-Speisen zaubert (Anmerkung für die deutschen Esel-FreundInnen: „ka Mehl“ ist österreichisch für „kein Mehl“ und Mehlspeise ist ein österreichischer Begriff für eine Süßspeise).

 

Wie mache ich diese leckeren KaMehl-Küchlein?

 
Nachdem es schon richtig warm draußen ist, hat sich der kleine Esel heute für erfrischende Zitronenküchlein mit einer Zuckerglasur ohne Zucker (ja auch das geht ;-)) entschieden. Folgende Mengen ergeben 8 Küchlein (ca. 87 kcal pro Stück):

  • 4 Eier
  • 300 g mageres griech. Joghurt
  • 50 g entöltes Mandelmehl (ist eigentlich kein Mehl, aber schaut so aus)
  • 8 EL Zuckeraustauschmischung (Buch S. 65)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • Zitronenaroma oder die Schale einer unbehandelten Zitrone

Für die Glasur benötigt man noch:

  • 1 Eiklar
  • 80-100 g Erythrit Puderzuckerersatz (je nach Größe des Eiklars, die Masse sollte nicht mehr ganz flüssig sein)
  • 1 Zitrone

Zuerst das Backrohr auf 160 Grad Umluft vorheizen.

 

Zitronenschale reiben (Menge nach gewünschter Intensität des Zitronenaromas, man kann auch fertiges Zitronenaroma verwenden), mit den anderen Zutaten für den Teig im Standmixer gut verrühren und in 8 Muffinformen füllen (am besten eignen sich Silikonförmchen, da sich die Backwaren dann leicht lösen)

 

Im vorgeheizten Backrohr etwa 25 Minuten backen, dann die Küchlein herausnehmen und aus den Backformen stürzen, allerdings das Backrohr noch nicht ausschalten.

 

Nun das Eiklar mit dem Erythrit Puderzuckersatz und frisch gepresstem Zitronensaft nach Geschmack solange schlagen, bis eine zähflüssige weiße Masse entstanden ist. Die Zitronenküchlein bestreichen und im vorgeheizten Backrohr bei 160 Grad weitere 10 Minuten trocknen lassen.

 

Dekoriert wurden die Küchlein mit Oblaten-Schmetterlingen, die es derzeit im Handel gibt und Zuckerkonfetti. Auf Grund der, zu vernachlässigenden Grammatur pro Küchlein fällt diese Deko auch kalorisch nicht ins Gewicht. Weiters sind auf dem Foto noch frische Blätter der Schokominze zu sehen.

 

Fertig ist eine eiweißreiche erfrischende KaMehl-Speise, die auch den Muskeln im Zuge des #DemEselBeineMachen-Programms gefällt ;-)


Warum brauchen wir Süßes?

 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir alle Geschmacksrichtungen brauchen, denn so konnte immer bestmöglich gewährleistet werden, dass der Mensch alle benötigten Nährstoffe erhält. Wer längerfristig auf eine Geschmacksrichtung verzichtet, wird irgendwann einmal extreme Lust bzw. Heißhunger darauf verspüren, darum haben auch viele Süßspeisen in der Esel-Diät Platz und dank der neuen Freundschaft mit dem KaMehl wird auch für Low-Carb-Anhänger in Zukunft viel dabei sein.

 

Und was ist Erythrit?

 

Erythrit ist eine zuckerfreie Zuckeralternative, genauer gesagt chemisch ein Zuckeralkohol, das nahezu keine Kalorien hat und den Insulinspiegel nicht nennenswert ansteigen lässt. Und nein, man wird davon nicht betrunken, es gibt chemisch zahlreiche Alkohole, die unsere kognitiven Fähigkeiten nicht beeinträchtigen. Erhältlich ist Erythrit in Österreich unter anderem unter den Handelsnamen Sukrin oder Xucker Light in Biomärkten, gutsortierten Drogeriemärkten, natürlich im Internet und angeblich mittlerweile auch bei Merkur (habe ich selber noch nicht geprüft). Falls wer weitere sachdienliche Hinweise hat, wo man Erythrit kaufen kann, freue ich mich über Kommentare.

 

Trotz leckerer Gerichte schaff ichs alleine nicht mit dem Abnehmen, was kann ich tun?

 

Wenn Sie alleine nicht die Motivation aufbringen, Startschwierigkeiten mit dem gesunden Leben haben, oder einfach mal zwischendurch Experten-Rat einholen wollen, dann kommen Sie doch ins Esel-Coaching oder lernen Sie mich bei einer Lesung, einem Vortrag oder einem Seminar kennen. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Esel kennenlernen und Ihr Ziel erreichen!

 

PS: Natürlich freue ich mich immer über Kommentare! ;-)

 

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ROH-Pancake: Schlemmen ohne Reue?

In Facebook habe ich in letzter Zeit sehr oft Werbeeinschaltungen der Firma CleanFoods mit unterschiedlichen kalorienarmen Produkten bekommen. Die Roh-Pancakes reizten mich besonders, nachdem mein kleiner Esel doch recht häufig Lust auf Süßes hat ;-)

 

So beschloss ich, eine Bestellung zu wagen. Versprochen wird, dass diese Pancakes helfen, Gewicht zu verlieren. Sie sollen glutenfrei, low-carb, vegetarisch und mit Liebe gemacht sein.

 

Leider sind bei der Zutatenliste keine genauen Mengenangaben, aber sie bestehen grundsätzlich aus einer Proteinmischung (Erbsenprotein, Eialbumin, Kalziumcaseinat, Quinoa-Protein und  Chia-Protein), Bindemittel, Stärke und Salz sowie Polydextrose, Konjak-Mannan-Extrakt (1000 mg pro Portion) und Aromen.

 

Interessanterweise hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit 2010 sogar bestätigt, dass Konjak-Mannan, das aus der Konjak-Wurzel (einer Pflanze aus der Familie der Aronstab-Gewächse) hergestellt wird, zur Verminderung des Körpergewichts beiträgt, also hat das Versprechen auf der Packung, dass die Pancakes helfen Gewicht zu reduzieren zumindest einen wissenschaftlichen Hintergrund.

 

Die Kalorienangaben sind leider nicht pro 100 g, sondern nur pro 100 ml fertigem Teig oder wahlweise pro fertigem Pancake angegeben. Ich habe für die Portion auf dem Foto die auf der Packung angegebene Zubereitungsempfehlung verdoppelt, da ich es als Hauptmahlzeit gegessen habe.

 

Somit habe ich 280 ml Wasser mit 4 Messlöffel (á 35 g, in Summe also 140 g) Roh-Pancake-Pulver mit dem Mixer zu einem glatten Teig verarbeitet. Laut Packung sollte das 8 Pancakes á 21 Kcal  ergeben (Bei mir wurden es 9 Stück), also in Summe 168 Kcal.

 

Auf meine Anfrage schickte mir CleanFoods dann auch Nährwertangaben für 100g Pulver:

Energie: 160,9 Kcal
Protein: 22,93 g
Kohlenhydrate: 18,12 g (Davon Zucker: 0,07 g)
Faser:  7,96 g
Fett: 1,5 g (Davon gesättigte Fettsäuren: 0 g)
Salz: 1,2 g 

 

Wenn ich von diesen Werten ausgehend die Gesamtkalorien für einen Teig aus 140 g Pulver berechne komme ich auf ca. 225 kcal. Um auf die angebenen Werte von 21 Kcal pro Pancake zu kommen dürfte man den Messlöffel nur mit etwa 27g Pulver anfüllen, also keine vollen Messlöffel verwenden.

 

Angerichtet habe ich die Pancakes auf dem Bild mit 200 g magerem griechischen Joghurt und einem Erdbeer-Püree aus 200g Erdbeeren. In Summe ergibt diese Portion also in etwa 390 Kcal, was für eine Hauptmahlzeit voll im grünen Bereich ist. Der Sättigungsgrad war zugegebenermaßen enorm aber was am Meisten Begeisterung in mir auslöste war der Geschmack (ich verwendete hier die Karamell-Variante)

 

Fazit: Wünschenswert wären etwas genauere Angaben zu Zusammensetzung und Kaloriengehalt auf der Verpackung sowie passendere Messlöffel, aber diese Optimierungspunkte verschwinden beim Essen, was bleibt ist ein herrlicher Geschmack bei wirklich wenigen Kohlehydraten und Zuckerfreiheit.

Ein absoluter Gewinn für die gesunde, kalorienarme Esel-Küche, mit der Abnehmen einfach Spaß macht... ;-)

 

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Low-Carb-Schokokuchen im Glas

Low-Carb-Schokokuchen im Glas mit Erdbeeren nach der Esel-Formel
Foto: Heike Linamayer - www.lebe-leichter.at

Proteine für die Muskeln, Geschmack für den Gaumen:

Das erfüllt dieser Low-Carb Schokokuchen im Glas, der noch dazu mit Kalorienarmut glänzt.
Eine Portion nach Esel-Formel ergibt 4 Gläser (ca. 100 kcal / Stück). Man benötigt dafür:

  • 2 Eier
  • 100 g mageres griech. Joghurt
  • 25 g Mandelmehl
  • 20 g Kakaopulver
  • 4-6 EL Zuckeraustauschmischung (Buch S. 65)
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 100 g Erdbeeren


Einfach alle Zutaten miteinander im Standmixer gut verrühren und dann in 4 Glasformen füllen.

Bei 160 Grad im vorgeheizten Umluft-Backrohr etwa 20 Minuten backen.

Fertig ist dieser eiweißreiche Kuchen, der auch den Muskeln im Zuge des #DemEselBeineMachen-Programms gefällt ;-)

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir alle Geschmacksrichtungen brauchen, denn so konnte immer bestmöglich gewährleistet werden, dass der Mensch alle benötigten Nährstoffe erhält. Wer längerfristig auf eine Geschmacksrichtung verzichtet, wird irgendwann einmal extreme Lust bzw. Heißhunger darauf verspüren, darum haben auch viele Süßspeisen in der Esel-Diät Platz.

Übrigens: Wenn Sie alleine nicht die Motivation aufbringen, Startschwierigkeiten mit dem gesunden Leben haben, oder einfach mal zwischendurch Experten-Rat einholen wollen, dann kommen Sie doch ins Esel-Coaching. Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Esel kennenlernen und Ihr Ziel erreichen!

 

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Karfiol-Käse-Puffer - Mein Start in die Fastenzeit ;-)

Karfiol-Käse-Puffer im Salatbett
Karfiol-Käse-Puffer im Salatbett, Foto: Heike Linamayer

Die Fastenzeit bietet sich hervorragend an, um wieder auf gesunde und kalorienarme Ernährung zu achten. Ich beginne sie mit Karfiol-Käsepuffern im Salatbett. Man nehme für eine Person:

  • 350g Karfiol
  • 50g gemischten Salat
  • 100g mageren Schafkäse
  • 2 Eier
  • Salz, Pfeffer, Zwiebel(granulat)
  • Kressesprossen zum Dekorieren

Und so geht's: Backrohr auf 200°C Umluft vorheizen. Karfiol waschen und sehr klein hacken. Mit Eiern, klein geschnittenem Schafkäse und Gewürzen zu einem Teig verkneten. Nachdem der Teig bei mir etwas flüssig war, werde ich das nächste Mal probieren, ihn mit einem zusätzlichen TL Flohsamen anzurühren, aber das ist noch nicht getestet. Nun 6 gleich große Mengen der Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und flach drücken, sodass runde Laibchen entstehen.

 

Ungefähr 20-25 Minuten backen, einfach auf den Bräunungsgrad achten, und anschließend auf einem Salatbett aus gemischten Blättern anrichten und mit Kressesprossen dekorieren. Dieses Gericht ist Low-Carb, Low-Fat und hat in Summe in etwa 380kcal, somit ist es auch eine ideale Ernährung für das 12 wöchige Projekt #DemEselBeineMachen. Mahlzeit. :-)

 

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#DemEselBeineMachen - Das Projekt beginnt

Letzte Woche wurde mir die besondere Ehre zu Teil, beim Frühstück der ÖGV-Frauen zwei Frauen zu treffen, die möglicherweise mein Leben – ganz sicher aber die nächsten 12 Wochen – verändern werden: Ilse Dippmann, die Initiatorin des österreichischen Frauenlaufs und Monika Fücsek, die Inhaberin der Firma MANDA Werbemittel.

Erstere motivierte mich mitzumachen (ja, das Versprechen, dass mich der Kehrwagen nicht überholen wird, half schon ;-)) und Zweitere „adoptierte“ mich sogar und wurde meine Laufpatin, das heißt ich muss nicht allein ins Ziel laufen, gehen… oder vielleicht (hoffentlich nicht) robben!

 

Am Sonntag, den 21.Mai 2017 ist der große Tag an dem Mandy und der kleine Esel gemeinsam die Ziellinie passieren werden, das heißt ich werde die nächsten 12 Wochen meinem kleinen Esel gehörig Beine machen (#DemEselBeineMachen).

Ein Laufplan mit Gehpausen steht zur Verfügung (jede Woche sollte 3 mal trainiert werden), ich werde auf gesunde Ernährung achten und zwischendurch auch etwas Krafttraining machen um vor allem Knie und Sprunggelenke zu stärken.

 

Meine Frage: Wer macht mit bei der 12 Wochen-Challenge? Wer hat Lust sich auszutauschen?

Meine Erlebnisse, angefangen vom Schuhcheck bis über Augarten-Robben, Donaukanal-Gehen und Laufversuche, sowie gesunde Schmankerln und Esels-Ausflüge werde ich über Instagram, Facebook und hier im Blog teilen.

Ich freu mich über viele Mitstreiterinnen und natürlich über Drill-Sergeants, MotivatorInnen und jubelnde Streckenposten :-)

 

Schreibt mich einfach über Facebook an, verewigt euch hier in einem Kommentar, lasst mir ein Mail zukommen oder tretet der Mitstreiterinnen-Austausch-und-Motivations-Gruppe in Facebook bei:  https://www.facebook.com/groups/DemEselBeineMachen

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